Anmerkung: Die Vorliegenden Texte stammen aus der Ortschronik "750 Jahre Kaikenried", einem Heft, das zusammen mit der Festschrift zum 750jährigen Bestehen von Kaikenried 1983 ausgegeben wurde. Es wurden speziell die Texte wiedergegeben, die für unsere Feuerwehr-Chronik von Bedeutung sind.

 

VI. Teil

Feuerlöschwesen

 

Im Hinblick auf das Feuerlöschwesen finden wir in den Gemeindeprotokollen am 27. Juli 1873 einen Beschluß, der auf einen bezirksamtlichen Auftrag zurückging. Es heißt da: "Die Anschaffung einer Löschmaschine wird abgelehnt, und zwar aus nachstehenden Gründen: abgesehen vom bedeutendem Kostenpunkt, welchen der ohnehin bedrückten Gemeinde durch Anschaffung einer Löschmaschine, Erbauung einer hierzu geeigneten Remise u. der sich ergebenden Reparaturen erwachsen würde, ist bei den örtlichen Verhältnissen des Gemeindebezirkes eine Löschmaschine nicht sehr zweckmäßig. Der Gemeindebezirk ist sehr schmal und beträgt gut 3 Stunden in der Länge. Die Spritze müßte jedenfalls in Kaikenried aufgestellt werden. Nun ist aber in Kaikenried nur der einzige Bräuer, welcher Pferde hat u. mit diesen häufig abwesend ist, während die übrigen Pferdebesitzer sämtlich weit von hier entlegen sind 2. Die hiesigen Gemeindeglieder haben zur Errichtung der Feuerwehr in Ruhmannsfelden u. zur Anschaffung einer Feuerspritze dortselbst vieles geleistet und hat sich genannte Feuerwehr erboten, bei allenfallsigen Bränden in dießseitiger Gemeinde, in deren sämtl., Ortschaften von Ruhmannsfelden in 1 Stunde leicht zu kommen ist, hilfreiche Hand zu bieten, 3. die unterfertigte Gemeindeverwaltung hat bereits die Anschaffung von dauerhaften u. zweckmäßigen Feuerhaken u. Leitern, sowie für hinreichende Löschgeschirre für jede Ortschaft und die Bildung von tüchtigen Feuerrettern in den Orten Teisnach, Kaikenried und Sohl angeordnet, welch letztere sich an die eintreffenden Feuerwehren anzuschließen haben. 4. Hat die Gemeinde Ortschaften, wie z.B. Altenmais und Zinkenried, welche hoch liegen und kein Wasser haben und wo dann eine Löschmaschine überflüssig wäre."

Am 21. Juni 1874 befaßte man sich erneut mit dieser Angelegenheit. Zusätzlich wurde folgendes angeführt: Ferner ist keine Straße hier und gibt es Hohlwege und steile Höhen, wo eine große Löschmaschine nur langsam und mit größter Mühe fortgeschafft werden könnte."

Am 2. August 1874 wurde bekanntgegeben, daß ein Anschluß an die Feuerwehr Ruhmannsfelden nicht genehmigt worden sei. Es wurde beschlossen, "an das kgl. Bezirksamt das Ersuchen zu stellen, daß die Anschaffung zweier Handspritzen genehmigt werden möge, hingegen eine große Maschine nur große Kosten verursachen würde". Abschließend ist zu lesen: "die unterfertigte Verwaltung ist deßhalb gewillt, falls auch die Anschaffung von 2 Handspritzen verweigert wird, ihre Rechte höheren Ortes geltend zu machen".

Am 13. September 1874 mußte festgestellt werden, daß sämtliche Vorstellungen und Beschwerden abgewiesen worden seien, Das Bezirksamt hatte sich dabei auf die "hohe Regierungs-Entschließung" berufen und die Gemeindeverwaltung veranlaßt, der "hohen Regierung" selbst die Gründe anzuführen, wie sie oben schon geschildert wurden.

Am 18. Oktober 1874 wurde dann beschlossen, eine Pflichtfeuerwehr in Kaikenried einzurichten. Der Gemeindeausschuß tagte im Bräuhaus um ein Verzeichnis der Mitglieder und zwei Rottenführer festzustellen. In das Verzeichnis wurden 24 Mitglieder aufgenommen. Diese wählten unter sich zum 1.Rottenführer Luk Kauschinger, zum 2. Rottenführer M. Kraus von Kaikenried.

Am 7. März 1875 befaßte sich die Gemeindeverwaltung im Bräuhaus wieder mit Feuerlöschfragen. Es ging um die Kosten der neuen "Löschmaschine", die nun doch beschafft werden mußte. Die Mehrzahl stimmte für die Aufnahme eines Kapitals von 300 fl, das Übrige aber durch eine Umlage zu decken. Die Ortsführer wurden beauftragt, für Anschaffung von 3 Feuerhaken u. 2 Leitern in jeder Ortschaft zu sorgen. Es wurden zwei Laufboten zur Alarmierung aufgestellt. Für Kaikenried war dies Franz Treml. Zum Spritzenfahren wurde der Bräuer Michl Peter ausersehen. Falls dieser verhindert war, hatten die Pferdebesitzer von Bärmannsried, Aschersdorf und Triendlmühle einzuspringen.

Am 8. Januar 1888 konstatierte der Gemeindeausschuß, "daß bezüglich der Feuerspritze in Kaikenried ein großer Übelstand vorliegt, indem in ganz Kaikenried sich nur ein Pferd befindet. Allerdings sind in Bärmannsried bei zwei Bauern zwei einzelne Pferde. Bei der Entfernung von Bärmannsrried u. angesichts des Umstandes, daß sich Pferde in verschiedenen Händen befinden, dürfte immerhin eine geraume Zeit vergehen, bis die Spritze fahrbar wird. Auch ist Kaikenried durch den Mangel an Wasser u. die wenige dort angesessene Mannschaft zur Bildung eines Feuerwehrstammes u. zur Übung der Mannschaft nicht geeignet. Die Spritze solle daher mit den Geräten nach Teisnach innerhalb von 14 Tagen verlegt werden und dort stationiert bleiben".

Am 29. Juni 1902 setzte sich der Gemeindeausschuß mit der Erbauung eines "Feuerlöschrequisitenhauses" in Kaikenried auseinander. Es sollte damit die Errichtung einer Holzlege für das Schulhaus in Kaikenried verbunden sein. Es wurde an das Kgl. Bezirksamt die Bitte gestellt, sie wolle "gütigst erwägen, daß zur Deckung der fraglichen Kosten ein entsprechend hoher Betrag aus den Erträgnissen der Lokalmalz- und Bieraufschlages entnommen werden darf."

Auch im Staatsarchiv Landshut befinden sich Akten über die Errrichtung eines Feuerlöschrequisitenhauses in der Volksschule Kaikenried (Rep. 164. Verz. 18. Nr. 1689) sowie über den Bau der Wasserleitung in Kaikenried (Rep. 164, Verz. 18 Nr. 2983).

Die Eingabe der Gemeinde Teisnach zum Bau des Feuerrequisitenhauses wurde am 20. September 1902 vom K. Bezirksamt Viechtach genehmigt, "unter der Bedingung, daß die Fundamente auf tragfähigern Baugrund und unter Frosttiefe hergestellt werden, ferner, daß der Fußboden mindestens 0,30, hoch über dem höchsten Punkt des Terrains angelegt wird.

Dem Genehmigungsbescheid lagen Baurisse 1:100 bei, sowie ein Situationsplan. Als Bauherr unterschrieb Bürgermeister Sterr für die Gemeinde Teisnach, als Angrenzer Josef Niedermeier. Der Planfertiger war Hartl, Ruhmannsfelden, der den Plan am 9. August 1902 erstellt hatte. Es war ferner festgelegt worden: "Die Vollständigkeit und Richtigkeit der auf gegenwärtigem Plane befindlichen Unterschriften der Beteiligten wird mit dem Beifügen bestätigt, daß vom Standpunkt der Ortspolizei gegen die beabsichtigte Bauvornahme keine Erinnerung besteht. - Die Entfernung vom nächsten Walde beträgt mehrere hundert Meter. - Den Bau leitet der Polier Sebastian Holzfurtner, welcher für bausichere, plan- und vorschriftsmäßige Ausführung die Verantwortung übernimmt. (Unterschrift von Sebastian Holzfurtner). - Der Bauherrist mit der Erhebung der erwachsenen Gebühr per Postnachnahme einverstanden". Unterzeichnet wurde für die Gemeindeverwaltung Teisnach am 17. August 1902 durch Bürgermeister Sterr.

Am 25. Mai 1927 befand der Gerneinderat, daß die Errichtung eines zweiten Feuerweihers am Ortsanger gegenüber dem Wirtshaus nicht befürwortet werde. Der Platz sei nicht geeignet. Es bestand fürher schon dort ein Weiher, der aber wegen Unbrauchbarkeit wieder aufgefüllt wurde. "Wenn tatsächlich in der Nähe der Häuser ein Brand ausbricht (die Häuser liegen unmittelbar neben dem Anger), so kann der Weiher infolge großer Hitze nicht mehr erreicht und benützt werden". Es war vielmehr beabsichtigt, der Anschaffung einer zweiten Feuerspritze näherzutreten. Im übrigen hatte der letzte Brandfall (Scheune, Wirtshaus - Heizer Haus P.V.) bewiesen, das Wasser in Kaikenried ausreichend vorhanden ist. Vom Ersuchen der Neuanlegung eines Feuerweihers wurde daher Abstand genommen. Am 3. Juli 1927 wurde dann auch beschlossen: Jür die Feuerwehr Kaikenried ist eine Kleinmotorspritze anzuschaffen und wird zu diesem Zweck ein Betrag bis zu 4 000 RM bewilligt".

Die Spritze wurde angeschafft. Daraus folgerte man am 28. Januar 1928: "Infolge Neuanschaffung einer Motorspritze für die Feuerwehr Kaikenried wird die Saugspritze dort entbehrlich, Gemeinderat beschließst demzufolge daher einstimmig, die freigewordene Spritze der neugegründeten Feuerwehr Arnetsried zur Verfügung zu stellen. Die Spritze bleibt jedoch nach wie vor im Eigentum der Gemeinde. - Am 15. April 1928 wurde beschlossen, das Feuerwehrhaus in Kaikenried instandzusetzen. Der Boden sollte betoniert, eine Benzinkammer und ein Schlauchturm sollten erstellt werden.

Im Erläuterungsbericht zum Flächennutzungsplan heißt es im Hinblick auf den Feuerschutz in der Gemeinde Teisnach: "Der Feuerschutz ist im Bereich der zentralen Trinkwasserversorgung (Kaikenried) durch den Einbau von Hydranten gesichert, während in den übrigen Ortschaften Löschteiche angelegt sind, bzw. noch gebaut werden müssen. Der Feuerschutz wird im Gemeindebereich durch die Freiwillige Feuerwehr wahrgenommen, die über 4 Motorspritzen verfügt, Feuerwehrgerätehäuser sind in den Ortschaften Teisnach, Kaikenried, Arnetsried und Sohl vorhanden".

Der Schlauchtrockenturm für die Freiwillige Feuerwehr Kaikenried wurde am 17. Juli 1951 um 550 DM an Zimmermeister Horst Plötz vergeben. Der Hochdruckbehälter entstand im Jahre 1974.

(Über die Freiwillige Feuerwehr Kaikenried berichten wir in der Ruprik "Vereine").

 

 

Aus Abschnitt VIII: "Besondere Vorkommnisse"

b) Katastrophen

 

Von den Katastrophen, die über Kaikenried hereinbrachen ist wohl die Brandkatastrophe im Jahre 1868 am stärksten in Erinnerung. Aus der mündlichen Überlieferung ergibt sich folgendes Bild: Im Jahre 1868 griff der Brand des Bräuhauses auf vier weitere umliegende Anwesen über und zerstörte folgende Häuser völlig: Bräuhaus, Siegfried Achatz, Binder, Kilger und Kölbl (heutige Namen). So spielte sich etwa der Brand ab: Die Bewohner von Kaikenried hatten die Sonntagsmesse in Ruhmannsfelden bzw. Patersdorf besucht. Schon von Zuckenried aus konnte man den Brand erkennen. Als der Bräu darauf aufmerksam gemacht wurde, entgegnete er ganz gelassen: 'So, brennt's schon'. Der hierdurch entstandene Brandstift-Verdacht wurde erhärtet durch die Tatsache, dass der Bräu vor dem Ausbrechen des Feuers Möbel und andere Wertgegenstände aus dem Bräuhaus in Sicherheit gebracht hatte. Tatsächlich wurde der Bräu nach einiger Zeit vom Gericht der Brandstiftung überführt und entsprechend bestraft. Die Kaikenrieder übten außerdem Selbstjustiz und verprügelten den Brandstifter entsprechend". Übrigens konnten die herbeigeeilten Feuerwehren von Ruhmannsfelden und Regen mit ihren zwei "Löschmaschinen" (Spritzen) nichts ausrichten, da es an Löschwasser fehlte.

Aber nicht nur das Feuer verursachte Katastrophen, sondern auch durch Wassermassen wurde viel Schaden angerichtet. So ist in der Überlieferung noch ein überaus starker Wolkenbruch aus dem Jahre 1882 in Erinnerung, der östlich von Kaikenried niederging. "In unvorstellbarem Maße fielen die Regenmassen vom Himmel. Die Schindeln der strohgedeckten Häuser konnten die Wassermassen nicht mehr abhalten und diese gelangten durch das Dach und die Decken bis in die Kellerräume. Die abfließenden Wassermassen sollen lawinenartig das Flinsbachtal hinabgeströmt sein. Durch die Wucht des Wassers wurde der in Bachnähe stehende Stadel in der Triendlmühle weggerissen. Dabei ertranken eine Frau und deren Kind, die von dem Regen überrascht worden waren und in der Scheune Schutz gesucht hatten. - Dieses Unwetter wurde als Himmelszeichen für die sonntäglichen Tanzveranstaltungen gewertet. die in jener Zeit in Kaikenried stattfanden".

Doch auch in neuerer Zeit blieb Kaikenried nicht von Brandkatastrophen verschont. Am 30. April 1927 brannten das Heitzer-Haus (heute Augustin) und das angebaute Pfeffer-Haus ab. Im Oktober 1927 wurde der Bräu-Stadel durch einen Brand zerstört, im August 1977 die Danzer-Scheune und im September 1978 das Anwesen Josef Wittenzellner.

Von einem Brand im Jahre 1962 ist ein Zeitungsbericht vorhanden, wonach das Schadenfeuer durch einen Blitzschlag verursacht worden war. Das Vieh konnte gerettet werden, die landwirtschaftlichen Geräte gingen verloren. Die Stallgebäude waren total vernichtet worden, das Wohnhaus erlitt schweren Schaden. Es handelte sich um den Besitz des Landwirts und Fabrikarbeiters Lorenz Schlagintweit. In weniger als zehn Minuten war die Kaikenrieder Feuerwehr zur Stelle, als um 20.45 Uhr der Blitz eingeschlagen hatte. Das Schlauchmaterial allerdings hatte nicht ausgereicht. Von Angehörigen der US-Armee aus March wurde weiteres Schlauchmaterial aus Arnetsried herangebracht. Die Feuerwehren aus Teisnach, Ruhmannsfelden, March und Patersdorf waren angerückt, Kreisbrandinspektor Alois Kuffner aus Viechtach hatte die Brandbekämpfung geleitet. Auch die Bundeswehr war helfend eingesprungen. Da sämtliche landwirtschaftliche Maschinen vernichtet wurden, entstand ein Schaden von 90 000 bis 100 000 DM. Auf Grund des Brandes war die ganze Ortschaft ohne Strom. Wie üblich hatte eine große Schar von Neugierigen die Löscharbeiten behindert. Als der Brand ausbrach waren nur die Mutter und zwei Kinder im Hause."

 

 

  

Aus Abschnitt IX: "Aus dem Vereinsleben"

 

Freiwillige Feuerwehr

 

Über die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Kaikenried kann auf die Festschrift aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Wehr im Jahre 1976 zurückgegriffen werden. Danach sind die Gründer der Wehr nicht mehr bekannt. Überlieferungen aus der Zeit von 1867 bis 1892 gibt es nicht mehr, da diese Unterlagen bei einem Brand ausgerechnet beim damaligen Kommandanten Xaver Röck, vernichtet wurden. Dieser war von 1892 bis 1903 Kommandant.

Ihm folgten Xaver Aichinger (1903 – 1905) und Xaver Treml, Altenmais (1905 - 1909). Bis zum Kriegsbeginn im Jahre 1914 bekleidete Josef Kasparbauer diesen Posten.

Von 1914 bis 1919 erscheint Michael Treml, bis 1922 Alois Mies, bis 1925 Josef Rabenbauer, bis 1927 Johann Treml 1937 Xaver Niedermeier, bis 1940 Johann Wirth und bis 1949 Max Achatz. Josef Kölbl war 13 Jahre Kommandant, von 1949 bis 1963. Auf ihn folgte Karl Tremml, der auch heute noch Kommandant ist. 2. Kommandant ist Xaver Wittenzellner. Schriftführer Johann Augustin, Kassier Josef Schötz und Fahnenjunker Josef Kauschinger.

 

Aus der Geschichte der Wehr wird angeführt:

Im Jahre 1878 wurde die erste Fahne geweiht. Zwei Jahre später wurde eine Handdruckspritze gekauft.

Während des ersten Weltkrieges wurden keine Aufzeichnungen gemacht. Viele Feuerwehrkameraden kehrten aus dem Kriege nicht mehr zurück.

In der Amtszeit des Bürgermeisters Kuchl bekam die Wehr 1928 eine Motorspritze. Im Jahre 1928 wurde die zweite Fahne feierlich geweiht, Fahnenmutter war Maria Treml, Vorstand war Xaver Kraus, Kommandant Xaver Niedermeier. Mit der Fahnenweihe wurde das 50jährige Jubiläum nachgeholt. - Wieder überschattete ein Krieg. der zweite Weltkrieg, das Vereinsgeschehen. Im Jahre 1952 wurde eine Sirene gekauft. im Jahre 1956 eine TS 8 mit Anhänger. Im Jahre 1964 wurde die dritte Fahne geweiht. Fahnenmutter war Maria Treml. Vorstand zu dieser Zeit war Xaver Kraus, Kommandant Karl Treml.

1966 entstand der große Feuerlöschweiher, 1969 das moderne Feuerlöschgerätehaus, 1971 wurde das LF 8 beschafft. Das 100-jährige Jubiläum fand vom 13. bis 15. August 1976 statt. Patenverein war die Freiwillige Feuerwehr Arnetsried, Schirmherr Bürgermeister Karl Stern. Der erste Festtag brachte ein Standkonzert und einen Festakt im Festzelt. Am Samstag fand ein Heimatabend im Festzelt statt. Höhepunkt des Festsonntags waren der Feldgottesdienst am Vormittag, der Festzug am Nachmittag, dem sich der Festakt mit Überreichung der Erinnerungsbänder anschloss. Mit einer bunten Melodienreihe der Festkapelle Ernst fand das Jubiläum seinen Ausklang. Ein großes Ereignis war im September 1982 die Einweihung des neuen LF 8 Schwer mit Allrad und sämtlicher technischer Ausrüstung. Das Löschfahrzeug mit einem Kostenpunkt von 200 000.- DM konnte unter großer finanzieller Eigenleistung, sowie der Marktgemeinde Teisnach, des Landkreises usw. angeschafft werden. Als besonderen Jubilar ist der Ehrenkommandant Max Achatz zu nennen. Er war neun Jahre als Kommandant tätig und gehört bereits seit 68 Jahren der Freiwilligen Feuerwehr Kaikenried an.